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Verleih: "Vape Parcours" Interaktiver Mitmachparcours zum Thema Vape und mehr |
14.01.2026 – 30.11.2026
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Niko Blug
Regionale Diakonie Rheinhessen
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55276 Oppenheim
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niko.blug@diakonie-rheinhessen.de |
01516252099 |
Wissen. Ausprobieren. Nachdenken - Prävention, die Jugendliche erreicht! Vapes, E-Zigaretten und neue Nikotinprodukte sind für viele Jugendliche Teil ihrer Lebenswelt. Der VAPE-Parcours bietet Schulen, Vereinen, Einrichtungen der Jugendarbeit … eine interaktive und niedrigschwellige Möglichkeit, Jugendliche über Risiken zu informieren, zur Reflexion anzuregen und einen offenen Austausch über Konsum und Nikotin zu fördern. Der VAPE-Parcours verbindet Information, Spiel und aktive Beteiligung. Jugendliche setzen sich an verschiedenen Stationen selbstständig und gemeinsam mit anderen mit den Themen Vapes, Inhaltsstoffe, Risiken, Umwelt und Nikotin auseinander. Prävention, die Spaß macht und im Gedächtnis bleibt Der Praxistest an der IGS Oppenheim 2025 zeigte: Das Konzept weckt Neugier, schafft Aha-Momente und erleichtert den Zugang zu einem Thema, das mit klassischen Informationsangeboten nicht immer erreicht wird. Das erwartet die Schülerinnen und Schüler Der Parcours umfasst verschiedene interaktive Stationen, unter anderem: - Umweltstation mit Glücksrad - Infostation mit Informationsbannern und Videos - Quizstation mit digitaler Beteiligung - Inhaltsstoffe & Risiken mit interaktiven Fühlkästen - Riesenvape mit Nebelmaschine als besonderem Erlebnis-Element - Digitaler Feedbackbogen für Jugendliche und Lehrkräfte - optional eine Nikotin-/Zigarettenstation - ab 2026 zusätzlich: SNUS als Thema der Quizstation Kernbotschaften „Vapen hat Folgen – nicht nur für dich, sondern auch für die Umwelt.“ „Was wie harmloser Dampf aussieht, ist nicht harmlos – informiere dich, bevor du dich entscheidest.“ „Nicht alles, was man über Vapes hört, stimmt – Wissen hilft, selbst zu entscheiden.“ „In einer Vape steckt mehr als Geschmack: Inhaltsstoffe können Körper, Gesundheit und Umwelt beeinflussen.“ „Was beim Vapen in den Körper gelangt, ist unsichtbar – die Wirkung ist es nicht.“ „Nikotin kann abhängig machen – egal, ob es aus einer Zigarette, Vape oder einem anderen Produkt kommt.“ „Du entscheidest – aber eine gute Entscheidung braucht gute Informationen.“ Für welche Einrichtungen eignet sich der Parcours? Das Angebot richtet sich insbesondere an: - Schulen und Schulklassen - Jugendtreffs und Jugendeinrichtungen - weitere Einrichtungen der Jugend- und Sozialarbeit Durch den modularen Aufbau kann der Parcours an unterschiedliche Dialoggruppen und Rahmenbedingungen angepasst werden.
Wir unterstützen bei der Vorbereitung Damit der Parcours nachhaltig in den Schulalltag eingebunden werden kann, stehen ergänzende Materialien zur Verfügung: - methodische Unterrichtsmaterialien - Elternbrief - Informationsflyer und Factsheets - Aktions- und Infoplakate - Social-Media-Texte und Beiträge - Checkliste für Schulen - Feedback- und Evaluationsmöglichkeiten Gemeinsam Prävention gestalten Der VAPE-Parcours wurde gemeinsam mit Jugendlichen entwickelt. Die Schülervertretung der IGS Oppenheim war von Beginn an beteiligt und brachte die Perspektive der Jugendlichen aktiv in die Entwicklung ein. So entsteht ein Präventionsangebot von Jugendlichen mitgedacht und für Jugendliche erlebbar gemacht. Interesse an einer Kooperation? Der VAPE-Parcours steht ab 2026 Schulen und Einrichtungen in unserem Einzugsgebiet (Verbandsgemeinden Bodenheim & Rhein-Selz) zur Verfügung. Weiteregehende Anfragen nach Absprache möglich. Wir freuen uns über interessierte Kooperationspartner und Schulen, die das Angebot in ihre Präventionsarbeit integrieren möchten. Bedeutung im aktuellen öffentlichen Gesundheitskontext Die Durchführung des VAPE-Parcours kommt zu einem Zeitpunkt, an dem das Thema E-Zigaretten und Nikotinprodukte bei Jugendlichen weltweit und national stark diskutiert wird. Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) nutzen inzwischen über 100 Millionen Menschen weltweit E-Zigaretten — darunter etwa 15 Millionen Jugendliche im Alter von 13 bis 15 Jahren. Die WHO warnt davor, dass der zunehmende Konsum von E-Zigaretten unter Jugendlichen eine „neue Welle der Nikotinsucht“ befeuern könnte — und rückläufige Raucherzahlen durch diese Entwicklung gefährdet sein könnten. Auch in Deutschland zeigen Statistiken deutliche Trends: Der Anteil der 12- bis 17-Jährigen, die jemals geraucht haben, liegt inzwischen bei rund 83 % , also eine klare Mehrheit, die gar nicht erst mit Tabakkonsum begonnen hat. Gleichzeitig liegt die Raucherquote bei Jugendlichen dieser Altersgruppe bei relativ niedrigen 6–7 %. Diese Zahlen zeigen: Während das klassische Rauchen bei Jugendlichen zurückgeht, bleibt der Druck durch neue Nikotin- und Dampfprodukte hoch — gerade deshalb gewinnt Prävention und Aufklärung, wie beim Vape-Parcours, zunehmend an Bedeutung.
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